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Sonntag, 2. April 2023

Bacchanal in der Ritterschänke Burg Randeck in Essing

Die alten Römer pflegten ab dem 2. Jahrhundert nach Christus (in kultureller Aneignung der noch viel älteren griechischen Dionysien) die Tradition der Bacchanalien, ausgelassener Gelage zu Ehren von Bacchus, ihres Gottes der Ekstase, des Rausches und der Verwandlung des Weines.

Gladiatorenkämpfe, Massenkreuzigungen ... Nicht alle antiken Traditionen erscheinen mir im Licht des 21. Jahrhunderts des Weiterführens würdig. Doch es sich im Kreise gleichgesinnter, sinnesfreudiger Menschen - und sei es "nur" in trauter Zweisamkeit mit dem Lieblingsmenschen - regelmäßig so richtig gut gehen zu lassen, das gefällt mir.

Ein verregneter Samstag kommt meiner Herzensdame und mir da gerade recht, sich ein Bacchanal mit Übernachtung zu gönnen, damit auch beide Beteiligten sich ohne Rücksicht auf ihre Fahrtauglichkeit die Kante geben können. Ort meiner Wahl in diesem Fall ("Sie" weiß bis zum Eintreffen nicht, wohin die Reise führen wird): Die Ritterschänke Burg Randeck in Essing hoch über dem Altmühltal, wo die Küche von Familie Sturm sich über die Jahrzehnte einen weit über die Grenzen des Altmühltals hinausreichenden, hervorragenden Ruf erarbeitet hat. 

Tags zuvor tafelte hier eine halbe Hundertschaft der Mitglieder der ostbayerischen Abteilung der ehrwürdigen Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs und ließ sich vom Team um Küchenchefin Johanna Sturm und Sommelier Kayetan Meissner in geschlossener Gesellschaft nach allen Regeln der Kunst kulinarisch verwöhnen ...

von Robert Bock

Mittwoch, 11. August 2021

Auf der neuen Terrasse der Ritterschänke Burg Randeck

Es gibt Gastronomen, die nutzten die pandemiebedingten Lockdownphasen zum Jammern und Greinen - und es gibt Gastronomen wie Familie Sturm, die die Zwangspausen nutzten, um ihren Betrieb zu modernisieren und für die nächsten 30 Jahre fit zu machen.

Im Fall der Ritterschänke Burg Randeck in Essing war es ein triefgreifender Umbau der Gebäudesubstanz, eine nagelneue, größere Aussichtsterrasse und weitere Details mehr, die den Aufenthalt für die Restaurant- und Übernachtungsgäste noch annehmlicher als ohnehin gestalten.

Noch ist das Werk nicht vollständig vollbracht, aber Team Sturm ist einsatzbereit! Allen voran Spitzenköchin Johanna Sturm, in ihren Lehrjahren u.a. durchs Stahlbad der 2- und 3-Sternküche in St. Moritz und bei Christian Jürgens in Rottach-Egern gegangen, mit Gatte Kayetan - ein überragend sachkundiger Sommelier aus Südafrika - Mama Waltraud, Köchin und gute Seele der Küchencrew, Schwester Maximiliane (Hotelkauffrau und Konditorin) und Papa Max Sturm, der als Metzger wie kaum ein zweiter mit dem in der Ritterschänke servierten hervorragendem Fleisch umzugegen versteht. 

Ob selbstgeräucherter Rehschinken oder eine 13 Stunden im Smoker slow gegarte Ochsenschulter von der noch zu reden sein wird: Das Attribut "gut-bürgerlich" wäre für die Küche der Ritterschänke pures Understatement. Gepaart mit der phänomenalen Ausblick über das Altmühltal und sanfte Waldlandschaft gen Süden bis fast zum Horizont kann einem hungrigen Gast an einem lauen Sommerabend im Grunde hoch über Essing nichts die Laune trüben ...

von Robert Bock

Donnerstag, 2. Juli 2020

Biergartenrunde in der Waldschänke Pilz in Steinsberg

Großer Salat mit Backhendl
Je älter ich werde, desto größer meine Freude an gemütlichem Verweilen in einem schönen Biergarten.

Süffiges Bier, eine rechtschaffene boarische Brotzeit oder ein ordentlich zubereitetes Essen unter schattigen Bäumen bei schönen Gesprächen mit einer nicht zu großen Runde mir lieber Menschen gehören dazu wie der Bierfilz unterm Hoibekriagl. Und wenn dann noch ein lindes Lüfterl im Laub der Bäume für Licht- und Schattenschattenspiele sorgt ... Jawohl, dann kommt das einem Vorgeschmack aufs Paradies gleich.

An einem Dienstag im Juni des Coronajahres 2020 gelang so ein denkwürdig erholsamer Abend im gemütlichen und gepflegten Biergarten der Waldschänke Pilz in Steinsberg. Euer Navi findet hin, wenn Ihr ihm Reiterberg 3 in Regenstauf befehlt. Ohne Ortskunde kann man sich in der wunderschönen, hügeligen Landschaft ansonsten gern verfahren ...
von Robert Bock ...

Samstag, 13. Juni 2020

Gundelshausens Gasthof Kellner in Corona-Zeiten

Nachdem ich zuletzt in Adlersberg, die Einhaltung der damals neuen Corona-Regeln betreffend, Niederschmetterndes erlebte, heute ein weiterer Lokalbesuch mit scharfem Blick auf dieses Thema:

Der Gasthof Kellner in Gundelshausen zwischen Bad Abbach und Kelheim gelegen, ist eines meiner liebsten ländlichen Wirtshäuser, nicht nur, wenn es um ehrliche, bodenständige bayerische Küche geht, auch Manuel Kellners Burger sind hervorragend, wie auch seine nimmermüde Kreativität in internationalen Küchengefilden.

Gestern führte mich mein Weg sehr kurzentschlossen dorthin. Von München her heimwärts fahrend - es ging bereits auf 20 Uhr zu - beschäftigte meine charmante Begleitung und mich die Frage, was und wo zu Abend essen, wo Bayerns Gastronomie doch spätestens um 22 Uhr gezwungen ist zu schließen, weil Schlag 22:01 Uhr Myriaden böser Coronaviren plötzlich aus ihren Verstecken kriechen, um arglose Biergartengenießer hinterrücks ins Genick zu beißen ...?
von Robert Bock

Mittwoch, 20. Mai 2020

Biergartenfastenbrechen auf dem Adlersberg

Erst wenn du wieder auf deinen eigenen vier Buchstaben auf schmaler Planke im Biergarten sitzt, einem die großartigste Frau der Welt mit einem eiskalten dunklen Bier zuprostet, derweil die Schweinshaxn warm und wohlig nach Heimat duftend ihrem Verschwinden harrt, wirst dir am tiefsten Grunde deines Herzens gewahr, was dir während dieser beschissenen Corona-Wochen gefehlt hat ...

Biergartenfasten, zumal von Vater Staat erzwungenes, kann, einem Baiern auferlegt, bei fortgesetzter Dauer zu Renitenz führen. Die Geduld freiheitsliebender Menschen hat, nachdem sich das Corona-Virus in unseren Breiten als nicht annähernd so todbringend entpuppt hat, wie von Berufspessimisten und Alarmisten vorhergesagt, ihre Grenze längst erreicht.
von Robert Bock

Montag, 27. April 2020

Wanderers Einkehr beim Korea-Wirt

Wandern ohne Einkehr? Bringt's nicht! Nicht für mich, wenigstens.

Auch in Corona-Zeiten kann man herrlichste Naturparadiese vor Regensburgs Haustür erleben und hat ein echtes Ziel vor Augen, wenn eine Brotzeit oder wenigstens ein richtig guter Kaffee auf einen warten ...

Zum Beispiel beim Korea-Wirt im Otterbachtal. Der Einstieg für Wanderer liegt östlich von Regensburg nicht weit hinter der Walhalla bei Hammermühle.

Da war ich an einem strahlenden Sonntag dieses absonderlichen Frühlings, denn Wirt Franz-Christian König versorgt seine Gäste - nicht nur am Wochenende - in seinem Naturparadies mit wechselnden Gerichten, die man auf die Hand am Kioskfenster bekommt und großteils auch im Stehen und Gehen, wenn's sein muss, bequem verzehren kann.

Für mich ist es heute nur ein Kaffee ToGo, ich will bis zum Abend fasten. Den Reproduktionsfaktor meines "Mittleren Corona-Rings" mittels Wandern und Nahrungskarenz 20/4 eindämmen ...
von Robert Bock

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Kellners Hausburger setzt Maßstäbe

Dass ich ein großer Fan der Kochkunst Manuel Kellners bin, dürfte den treuen Leserinnen und Lesern meines Blogs kaum entgangen sein.

Dass man im Gasthof Kellner in Gundelshausen in der Ecke Kelheim/Bad Abbach ausgezeichnete baierische Küche serviert und der Küchenchef auch formidable Ausflüge ins internationale Cross-Over-Terrain zu meistern versteht, hat sich mittlerweile herumgesprochen; nicht nur bei jenen, die die Kelheimer Schmankerlwochen als Gäste beehren.

Kellners prächtig aussehende, mundwässernde Burger kenne ich allerdings nur aus der Perspektive des Gastes, an dessen Nase sie der Service vorbeiträgt ... Das soll, das muss sich heute ändern! Mit vorgefasstem Beschluss Ochsenbacken, Bauernenten, Wildschweine, Saiblinge und Zander auf der Karte zu ignorieren, mache ich mich in charmanter Begleitung auf in den westlichen Zipfel Niederbayerns.
von Robert Bock

Freitag, 26. April 2019

Durchs Otterbachtal zum Korea-Wirt

Einer der schönsten Flecken Erde im Raum Regensburg ist für mich das Otterbachtal, wenige Kilometer nordöstlich der Walhalla.

Man muss es sich zu Fuß oder mit dem Bergradl erschließen, denn mit dem Auto ist es unzugänglich.

Es ist ein herrlicher Frühlingstag. Die Obstbäume blühen und das Grün noch frisch und leuchtend hell. Ortsauswärts der Ortschaft Unterlichtenwald habe ich auf einem Wanderparkplatz mein Auto abgestellt.
Bachaufwärts, immer den Markierungen mit dem grünen Dreieck und dem Burgensteig-Ritter nach, führt der Weg und sachte plätschert der Otterbach als steter Begleiter bis zum Ziel: Der Waldgaststätte König im Otterbachtal - vulgo: Dem Korea-Wirt.

Es ist lang her, seit ich zuletzt hier war. Weihnachten 2016.  Lohnt sich der Weg noch immer?
von Robert Bock

Freitag, 7. September 2018

Vom Randecker Burgfräulein verwöhnt

Die Serpentinen muten alpin an, die der Besucher der Ritterschänke Burg Randeck erklimmen muss, will er hoch auf dem steil hinter Essing abfallenden Fels, auf dem die Burgruine über das Altmühltal wacht, einkehren.

Alleine die weite Aussicht lohnt den Abstecher, zuletzt bei meinem Erstbesuch, auch die gebotene Küche. Küchenchefin Johanna Sturm hat ihr Handwerk von der Pike auf hier im elterlichen Betrieb und internationalen Top-Adressen gelernt und zuletzt ihren Küchenmeister draufgesetzt. Vater Maximilian ist Metzgermeister. Beides zusammen verspricht ein Grundniveau an Küchenkompetenz, das einen Wiederholungsbesuch lohnt. So geschehen an einem schwülheißen Sonntag im August.
von Robert Bock

Freitag, 20. Juli 2018

Das Krieger-Denkmal zu Mariaort

Ein Kriegerdenkmal findet sich hierzulande in beinahe jedem Dorf. Angesichts der geopolitischen Großwetterlage wünschte man sich, mehr Menschen würden nicht achtlos an ihnen vorbeilaufen, sondern die Namen der in zwei Weltkriegen ihres Lebens beraubten Männer in stiller Andacht lesen ...

In Mariaort mag es, ich weiß es nicht, womöglich ebenfalls ein Kriegerdenkmal geben, auf jeden Fall aber ein Denkmal namens Krieger: Den Gasthof Krieger, der hier seit mittlerweile 118 Jahre von Familie Krieger betrieben wird. 118 Jahre sind ein Pfund mit dem man wuchern kann, zumal es in der mir überschaubaren Zeit von etwa 30 Jahren Familie Krieger verstand, das Niveau auf hohem gut-bürgerlichem Niveau zu halten. Noch immer ...?
von Robert Bock

Freitag, 6. Juli 2018

Schweinsbraten, zefix! - In der Schlosswirtschaft Heitzenhofen

So zum Küssen war die Luft an einem Sonntag lange nicht. Von stahlblauen Himmeln lacht die Sonne, kein Wölkchen hingetupft, gleichwo.

B i e r g a r t e n raunt die bairische Seele und drängt mich, meine charmante Begleiterin anzurufen, um sie mit diesem meinem Seelenraunen zu infizieren.

Wohin, will sie wissen. Nach Heitzenhofen schlage ich vor, denn heut sei Naabtalwetter. Die Schlosswirtschaft dort hab ich schon eine Weile auf der Liste. Noch bevor Kabel Eins Wirt&Wirtshaus in einer Staffel von Mein Lokal, dein Lokal vorstellen und mir womöglich die Lust versauen wird, will ich mir vor Ort ein eigenes Bild machen - unbeeinflusst der von redaktioneller Hand wahrscheinlich wieder künstlich geschürten Konflikte und der Gossip-Geilheit, die solche TV-Formate bedienen.
von Robert Bock

Freitag, 25. Mai 2018

Im Goldenen Hirsch zu Großprüfening

Das Gasthaus Goldener Hirsch in Regensburg-Großprüfening besteche durch seinen bayerischen Charme, lautet das Verspreche an den Gast es auf dessen Homepage.

Alte Kastanienbäume und eine  Linde im Biergarten würden im Sommer zum Beisammensitzen einladen. Außerdem, lese ich, breche Wirt Albert Manglkammer höchstselbst mehrmals pro Woche zum Fischen auf, um die Gäste mit Donaufischgerichten zu verwöhnen.

An Fischgerichten ist mir heute nicht gelegen. Klassische Biergartenbrotzeit und ein gepflegtes Kneitinger-Bier, danach steht mir der Sinn ... Pfingstmontag ist. Die Hitze drückt und geht in feuchte Schwüle über. Über den Köpfen der Biergartenbesucher braut sich finster Ungemach zusammen. Ich hoffe, meine Brotzeit noch zu einem gemütlichen Ende bringen zu können, als ich mich in den Schatten der Kastanien setze.
von Robert Bock

Freitag, 18. Mai 2018

Beim Backhendlbändiger von Steinsberg

Den Ehrentitel "Godfather of Spanferklhaxn", den ich Johann Pilz einst nach meinem Erstbesuch der Waldschänke Pilz in Steinsberg verliehen habe, führt er mit Stolz und Selbstbewußtsein.

Sogar in diversen Printmedien, dem "Roten Ochsen" beispielsweise, wird er mittlerweile als solcher tituliert.

Doch Johann Pilz kann mehr als Spanferklhaxn, auch wenn diese mit Knödl und dunkler Soße nach wie vor (s)ein Renommiergericht sind: Backhendl beispielsweise, serviert auf einem hinreissenden Spargelragout. Davon durfte ich mich, begleitet von drei mir lieben Menschen, am Vatertag 2018 mit allen Sinnen in der Stube seines Gasthauses überzeugen.
von Robert Bock

Samstag, 30. September 2017

Im Brauereigasthof Eichhofen

Eigentlich war dieser Sonntagmittag anders geplant: Wiederholungsbesuch im Brauereigasthof Goss in Deuerling.

Pech gehabt. Selbst wenn du um 11 Uhr dort auf der Matte stehst, hast du an einem Sonntag mittlerweile ohne Reservierung keine Chance mehr einen Platz zu bekommen.

Was jetzt? Eichhofen fällt mir ein und schlage den dortigen Brauereigasthof meiner charmanten Begleiterin vor. Das sei nicht weit weg und ich sei dort vor rund 20 Jahren einmal eingekehrt. Beeindruckt habe mich der Gasthof der Schlossbrauerei Eichhofen damals ganz und gar nicht, gebe ich ihr zu bedenken. Das sei auch der Grund gewesen, ihn mehr oder weniger aus meinem Gedächtnis zu tilgen ... Aber 20 Jahre sind eine lange Zeit. Wer weiß, vielleicht ist dort inzwischen vieles anders ...?
von Robert Bock

Mittwoch, 23. August 2017

Im Gasthof zum Fichta in Weiglathal

Ist Euch das Schicksal hold und entführt Euch einmal Richtung Oberfranken, versäumt keinesfalls rund 20 Kilometer vor Bayreuth die Autobahn Richtung Berlin an der Anschlußstelle Trockau zu verlassen und in einem der großartigsten oberfränkischen Wirtshäuser einzukehren, die ich bis dato kennenlernen durfte:

Den Gasthof zum Fichta in Weiglathal, wo man nicht nur warme fränkische Küche und Brotzeiten zum Niederknien serviert, sondern auch eines der wenigen Biere, das sich mit dem wahrscheinlich besten Bier der Welt vom Gradl in Leups und Martin Dietls "12,5" messen kann: Das wundervoll süffige, tiefgründig dunkle Bier der Brauerei Übelhack aus Weiglathal.

Kein Wunder, denn Leups liegt keine fünf Kilometer entfernt. Beide Wirtshäuser sind Stationen des Bierquellenwanderwegs, den ich mir fest vorgenommen habe, einst zu absolvieren. Hier in Oberfranken braut man auf wenige Quadratkilometern verteilt noch Biere, für die sich jede Anreise lohnt. Und das sage ich als Weintrinker!
von Robert Bock

Samstag, 10. Juni 2017

In der Ritterschänke Burg Randeck im Altmühltal

Hoch über der Altmühl thront oberhalb der niederbayerischen Ortschaft Essing, einem Adlerhorst ähnlich auf Jurafels errichtet, ein bemerkenswertes Restaurant: Die Ritterschänke Burg Randeck.

Nicht nur der grandiosen Aussicht wegen, die den Blick des Einkehrers über die Wipfel der Wälder gen Südenwesten schweifen läßt: Man verwöhnt dort seine Gäste auf gehobenem Niveau mit bairischer und internationaler Küche.

Maximilian Sturm, Metzgermeister und Wirt, bürgt mit hauseigener Metzgerei für Qualität und Kompetenz in Sachen Fleisch. Das Altmühltaler Lamm prägt in vielerlei Variationen, von altbairischen Lammbratwürsten bis mediterran zubereiteten Lammhaxen, die Speisekarte der Ritterschänke.

Mittlerweile ist die vierte Generation der Familie Sturm im Begriff das Szepter in der Küche zu übernehmen: Johanna Sturm, die Küchenchefin, kann trotz junger Jahre auf eine beeindruckende Liste an Stationen in Top-Adressen verweisen. Darunter die des Chef-Patissiers unter 3-Sterne-Koch Christian Jürgens im Restaurant Überfahrt in Rottach-Egern, einem der besten Restaurants der Welt, und Chef de Partie im Hotel Grande Roche in Paarl (Südafrika).

Das riecht nach einem aufgehenden Stern der Gastronomie der Region - da will ich früh dabeisein, Zeuge eines möglichen steilen Auftstiegs werden ... Wenn der nur immer so treffsicher vorherzusagen wäre ...
von Robert Bock

Samstag, 20. Mai 2017

Im Landgasthof Birnthaler in Krachenhausen

Vor 13 Uhr sei leider kein Platz für zwei Leut im Haus mehr frei, bedauert am anderen Ende der Leitung Georgine Birnthaler. Sie ist die Chefin des Landgasthofs im Heitzenhofener Weg 13 in Krachenhausen bei Kallmünz, der ihren Familiennamen trägt.

Zwar ist heute der 1. Mai, aber der Wetterbericht droht ab dem frühen Nachmittag mit Regen. Auf einen Platz auf der Terrasse getrauen sich meine charmante Begleiterin und ich uns deshalb nicht einzulassen.

Den Hörer in der Hand taxiere ich lautlos meine Chancen um 13 Uhr noch einer Portion Schweinshaxn, Spanferkel oder Ente teilhaftig zu werden, stürze mich dann aber Hals über Kopf ins Abenteuer und bitte Frau Birnthaler einen Tisch für diese Uhrzeit freizuhalten ...
von Robert Bock

Sonntag, 30. April 2017

Brotzeit beim Kneißl in Wenzenbach

Endlich, endlich bequemt sich dieser verregnete April dazu in den Frühlingsmodus zu schalten! Raus aus der Bude ist das Motto dieses Sonntags vor dem 1. Mai, hinaus, hinaus an den Busen von Mutter Natur!

Ich mag den Radweg von Regensburg nach Falkenstein der auf einer alten Bahntrasse eingerichet wurde. Es gibt ein paar sehr, sehr schöne wanderbare Abschnitte die durch nahezu unberührte Natur führen und herrliche Aus- und Einblicke in Flora und Fauna entlang des idyllisch mäandrierenden, gluckernden Wenzenbachs schenken.

Von Wenzenbach nach Hauzendorf und retour zum Beispiel macht das Wandern oder Spazieren auf völlig unproblematischem Untergrund große Freude. Auch, weil sicher ist, dass man am Ende der Tour nach nicht ganz 20 Kilometern beim Kneißl in Wenzenbach Durst und Hunger auf gepflegte Weise stillen können wird.
von Robert Bock